Donnerstag, 9. Juni 2011
Mittwoch, 8. Juni 2011
Hallo Freunde und Fans vom Hexenkessel-Wörthersee Blog!
Heute starten wir endlich unsere außergewöhnliche Bilder Serie
vom 30.GTI-Treffen am See.
Wir wünschen euch viel Spass und Freud.
Euer Hexenkessel-Wörthersee Team.
vom 30.GTI-Treffen am See.
Wir wünschen euch viel Spass und Freud.
Euer Hexenkessel-Wörthersee Team.
Dienstag, 7. Juni 2011
150.000 feierten die 30.Party
Besucherrekord bei "Autonews 2011". Veranstaltung dauerte heuer zwei Wochen, erstreckte sich vom Wörthersee bis zum Faaker See. Polizei zieht positive Bilanz.
Die Polizei spricht von circa 150.000 Besuchern, die Veranstalter sprechen sogar von 200.000 GTI-Fans, die heuer die Jubiläumsparty am Wörthersee rund um das Kult-Auto gefeiert haben. Jedenfalls kann sich das 30. GTI-Treffen mit einem Besucherrekord schmücken.
Eine Steigerung gab es weiters bei der Aufenthaltsdauer: Die "Autonews 2011" (so die korrekte Bezeichnung der Veranstaltung) beschränkte sich nicht nur auf den Termin von 2. bis 5. Juni. Schon 14 Tage vorher strömten die ersten GTI-Fans ins Land.
Auch räumlich hat sich das GTI-Treffen ausgedehnt: vom Großraum Wörthersee bis hin zum Faaker See. Trotz des Besucheransturms verlief die Veranstaltung relativ ruhig und gesittet. "Es gab einen deutlichen Rückgang von Übertretungen", zieht Polizeisprecher Rainer Dionisio eine positive Bilanz seitens der Exekutive. "Es gab keine schweren Delikte und keine Verkehrsunfälle mit schwer verletzten oder gar getöteten Personen", berichtet Dionisio. "Bei den Verwaltungsanzeigen - großteils Radar - haben wir ein Minus von 20 Prozent im Vergleich zu 2010, bei den Organstrafmandaten ein Minus von 25 Prozent." Weitere Polizei-Zahlen: 36 Führerscheine wurden abgenommen (2010: 49), zwölf Körperverletzungen angezeigt (2010: 15) und elf Verkehrsunfälle mit Verletzen aufgenommen (2010: 8). Die Festnahmen nach Strafdelikten rasselten von 17 (2010) auf drei.
Bei der Rückreise der GTI-Fans über die Tauernautobahn kam es am Sonntag zu einem rund fünf Kilometer langen Stau, ausgelöst durch die Baustelle zwischen Seeboden und Gmünd.
Wechsel
Einen Wechsel könnte es bei der Organisation des GTI-Treffens geben: Er wolle diese Aufgabe künftig nicht mehr übernehmen, sagte am Sonntag Adolf Stark, Bürgermeister von Maria Wörth.
Quelle: Kleine Zeitung
Die Polizei spricht von circa 150.000 Besuchern, die Veranstalter sprechen sogar von 200.000 GTI-Fans, die heuer die Jubiläumsparty am Wörthersee rund um das Kult-Auto gefeiert haben. Jedenfalls kann sich das 30. GTI-Treffen mit einem Besucherrekord schmücken.
Eine Steigerung gab es weiters bei der Aufenthaltsdauer: Die "Autonews 2011" (so die korrekte Bezeichnung der Veranstaltung) beschränkte sich nicht nur auf den Termin von 2. bis 5. Juni. Schon 14 Tage vorher strömten die ersten GTI-Fans ins Land.
Auch räumlich hat sich das GTI-Treffen ausgedehnt: vom Großraum Wörthersee bis hin zum Faaker See. Trotz des Besucheransturms verlief die Veranstaltung relativ ruhig und gesittet. "Es gab einen deutlichen Rückgang von Übertretungen", zieht Polizeisprecher Rainer Dionisio eine positive Bilanz seitens der Exekutive. "Es gab keine schweren Delikte und keine Verkehrsunfälle mit schwer verletzten oder gar getöteten Personen", berichtet Dionisio. "Bei den Verwaltungsanzeigen - großteils Radar - haben wir ein Minus von 20 Prozent im Vergleich zu 2010, bei den Organstrafmandaten ein Minus von 25 Prozent." Weitere Polizei-Zahlen: 36 Führerscheine wurden abgenommen (2010: 49), zwölf Körperverletzungen angezeigt (2010: 15) und elf Verkehrsunfälle mit Verletzen aufgenommen (2010: 8). Die Festnahmen nach Strafdelikten rasselten von 17 (2010) auf drei.
Bei der Rückreise der GTI-Fans über die Tauernautobahn kam es am Sonntag zu einem rund fünf Kilometer langen Stau, ausgelöst durch die Baustelle zwischen Seeboden und Gmünd.
Wechsel
Einen Wechsel könnte es bei der Organisation des GTI-Treffens geben: Er wolle diese Aufgabe künftig nicht mehr übernehmen, sagte am Sonntag Adolf Stark, Bürgermeister von Maria Wörth.
Quelle: Kleine Zeitung
Sonntag, 5. Juni 2011
30.GTI-Treffen ruhig verlaufen.
Das 30. GTI-Treffen in Reifnitz am Wörthersee ist am Sonntag laut Polizei ohne "schwere Delikte und Vekehrsunfälle mit Schwerstverletzten" zu Ende gegangen.
Obwohl mit 150.000 Besuchern deutlich mehr Schaulustige auf der Veranstaltung waren als im Vorjahr, musste die Exekutive weniger oft einschreiten.
Der Bürgermeister von Maria Wörth, Adolf Stark (FPK), war am Samstagnachmittag mit dem Ablauf der Veranstaltung ebenfalls sehr zufrieden. Aufgrund der Regenfälle fuhren auch schon zahlreiche Gäste am Samstag nach Hause, auf der Tauernautobahn entstand so ein acht Kilometer langer Stau.
Rund 300 Polizisten waren bei der Veranstaltung im Sondereinsatz, 80 kamen aus anderen Bundesländern zur Verstärkung. Insgesamt führte die Exekutive zehn Prozent mehr Alkotests als im Vorjahr durch, 36 Führerscheine wurde abgenommen, 2010 waren es noch 49. Es gab elf Verkehrsunfälle mit Verletzten und zwölf Körperverletzungen. Drei Personen mussten festgenommen werden.
Bei den Verwaltungsanzeigen, großteils wegen Geschwindigkeitsübertretungen, verzeichnete die Polizei ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bei den Organstrafmandaten waren es sogar minus 25 Prozent. Grund für die positive Bilanz sei laut Exekutive die hohe Präsenz und die vermehrten Kontrollen. Den Besuchern wird ebenfalls ein gutes Zeugnis ausgestellt, so habe sich der Großteil an die Vorschriften gehalten.
Auch Stark, der seit 1997 mit VW das Treffen veranstaltet, sprach von einem "extrem ruhigen Treffen". Obwohl sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr stark erhöht hatte, gab es keine gravierenden Vorkommnisse. "Ein großes Dankeschön gilt auch unseren Partnern angeführt von der Volkswagen AG. Die großen Messestände verleihen dem Treffen einen ganz besonderen Touch und unterstreichen auch den Stellenwert der Veranstaltung. Rückblickend können wir wirklich zufrieden sein. Wir als Veranstalter sind zufrieden, die Händler machten gute Geschäfte und die Gäste feierten eine große Party", so der Ortschef in einer Aussendung.
Quelle: APA
Obwohl mit 150.000 Besuchern deutlich mehr Schaulustige auf der Veranstaltung waren als im Vorjahr, musste die Exekutive weniger oft einschreiten.
Der Bürgermeister von Maria Wörth, Adolf Stark (FPK), war am Samstagnachmittag mit dem Ablauf der Veranstaltung ebenfalls sehr zufrieden. Aufgrund der Regenfälle fuhren auch schon zahlreiche Gäste am Samstag nach Hause, auf der Tauernautobahn entstand so ein acht Kilometer langer Stau.
Rund 300 Polizisten waren bei der Veranstaltung im Sondereinsatz, 80 kamen aus anderen Bundesländern zur Verstärkung. Insgesamt führte die Exekutive zehn Prozent mehr Alkotests als im Vorjahr durch, 36 Führerscheine wurde abgenommen, 2010 waren es noch 49. Es gab elf Verkehrsunfälle mit Verletzten und zwölf Körperverletzungen. Drei Personen mussten festgenommen werden.
Bei den Verwaltungsanzeigen, großteils wegen Geschwindigkeitsübertretungen, verzeichnete die Polizei ein Minus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bei den Organstrafmandaten waren es sogar minus 25 Prozent. Grund für die positive Bilanz sei laut Exekutive die hohe Präsenz und die vermehrten Kontrollen. Den Besuchern wird ebenfalls ein gutes Zeugnis ausgestellt, so habe sich der Großteil an die Vorschriften gehalten.
Auch Stark, der seit 1997 mit VW das Treffen veranstaltet, sprach von einem "extrem ruhigen Treffen". Obwohl sich die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr stark erhöht hatte, gab es keine gravierenden Vorkommnisse. "Ein großes Dankeschön gilt auch unseren Partnern angeführt von der Volkswagen AG. Die großen Messestände verleihen dem Treffen einen ganz besonderen Touch und unterstreichen auch den Stellenwert der Veranstaltung. Rückblickend können wir wirklich zufrieden sein. Wir als Veranstalter sind zufrieden, die Händler machten gute Geschäfte und die Gäste feierten eine große Party", so der Ortschef in einer Aussendung.
Quelle: APA
Samstag, 4. Juni 2011
Ein Kultauto ruft an den See.
Zehntausende Fans pilgerten jeden Tag nach Reifnitz - präsentiert bekamen sie Tuning vom Feinsten und ein Jubiläumsmodell: Im GTI-tollen Reifnitz.
Are you GTI enough? Oder: Wenn Freudentränen waagrecht fließen." Mit Slogans wie diesen und einer bombastischen Bühnenshow zelebriert der Volkswagen-Konzern das 35. Jubiläum seines Kultautos GTI. Eine mehr oder weniger ausgeprägte Affinität zum "Gran Turismo Injektion" wird zum kleinsten gemeinsamen Nenner für die Zehntausenden Besucher, die allein gestern den Weg zum 30. GTI-Treffen in Reifnitz fanden.
Die primären Motive unterscheiden sich doch deutlich: "Fette Partys und hübsche Mädchen", formuliert es eine Gruppe Jugendlicher aus Bayern. Andere wollen doch "sehen, was sich am Tuningsektor tut". Der Ansturm war gewaltig, eine Wagenkolonne wälzte sich um den Wörthersee. "Einfahrtstickets gut, aber aus", hieß es bereits am Vormittag. Alternative? Anreise über den See mit Motorboot-Shuttles oder Linienschiffen. "Auf jeden Fall der beste Weg nach Reifnitz zu kommen", erzählt der kellnernde Student Thomas, "und am Abend geht hier richtig die Party ab." Die war längst am Südufer angekommen.
Am riesigen GTI-Drive wurde das "VW Unser" mit einem "In Ewigkeit Vollgas" finalisiert. Ramon aus Holland widerspricht einem Klischee über seine Landsleute: "Ich habe keinen Wohnwagen und fahre immer schnell." Weit gereiste Gäste werden frenetisch bejubelt. Robert Gardner aus den USA grüßt mit seinem roten GTI "die große Golf-Familie". Sergej aus der Ukraine, der einen Anreiseweg von über 1500 Kilometer hinter sich brachte, wurde zum heimlichen Star. Da durfte sogar sein im orangen Design gehaltene TDI über den GTI-Drive. "Ich bin zum zweiten Mal hier und ich liebe es", rief er der enthusiasmierten Menge zu.
Begeistert auch die offiziellen Repräsentanten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler sprach von einer "Erfolgsgeschichte für VW, Kärnten und Fans". VW-Vorstand Martin Winterkorn dankte Besuchern und Mitarbeitern. Vom Aufsichtsratschef bestellte er Grüße: "Ferdinand Piech lässt sich entschuldigen. Er hat sich bei der Fahrt mit dem neuen Golf-Cabrio erkältet." Am Wörthersee wäre das wohl nicht passiert.
Quelle: Kleine Zeitung
Are you GTI enough? Oder: Wenn Freudentränen waagrecht fließen." Mit Slogans wie diesen und einer bombastischen Bühnenshow zelebriert der Volkswagen-Konzern das 35. Jubiläum seines Kultautos GTI. Eine mehr oder weniger ausgeprägte Affinität zum "Gran Turismo Injektion" wird zum kleinsten gemeinsamen Nenner für die Zehntausenden Besucher, die allein gestern den Weg zum 30. GTI-Treffen in Reifnitz fanden.
Die primären Motive unterscheiden sich doch deutlich: "Fette Partys und hübsche Mädchen", formuliert es eine Gruppe Jugendlicher aus Bayern. Andere wollen doch "sehen, was sich am Tuningsektor tut". Der Ansturm war gewaltig, eine Wagenkolonne wälzte sich um den Wörthersee. "Einfahrtstickets gut, aber aus", hieß es bereits am Vormittag. Alternative? Anreise über den See mit Motorboot-Shuttles oder Linienschiffen. "Auf jeden Fall der beste Weg nach Reifnitz zu kommen", erzählt der kellnernde Student Thomas, "und am Abend geht hier richtig die Party ab." Die war längst am Südufer angekommen.
Am riesigen GTI-Drive wurde das "VW Unser" mit einem "In Ewigkeit Vollgas" finalisiert. Ramon aus Holland widerspricht einem Klischee über seine Landsleute: "Ich habe keinen Wohnwagen und fahre immer schnell." Weit gereiste Gäste werden frenetisch bejubelt. Robert Gardner aus den USA grüßt mit seinem roten GTI "die große Golf-Familie". Sergej aus der Ukraine, der einen Anreiseweg von über 1500 Kilometer hinter sich brachte, wurde zum heimlichen Star. Da durfte sogar sein im orangen Design gehaltene TDI über den GTI-Drive. "Ich bin zum zweiten Mal hier und ich liebe es", rief er der enthusiasmierten Menge zu.
Begeistert auch die offiziellen Repräsentanten. Landeshauptmann Gerhard Dörfler sprach von einer "Erfolgsgeschichte für VW, Kärnten und Fans". VW-Vorstand Martin Winterkorn dankte Besuchern und Mitarbeitern. Vom Aufsichtsratschef bestellte er Grüße: "Ferdinand Piech lässt sich entschuldigen. Er hat sich bei der Fahrt mit dem neuen Golf-Cabrio erkältet." Am Wörthersee wäre das wohl nicht passiert.
Quelle: Kleine Zeitung
Reifnitz hautnah!
Halbnackte Frauen, grölende GTI-Fans und das Niveau so tief gelegt wie die Fahrzeuge. Was soll ein absoluter Tuning-Abstinenzler und Verweigerer der sogenannten "Auto News" von dem Boliden-Treffen am idyllischen Wörthersee halten?
Durch Medienberichte zimmert man sich als solcher ja ein eher negatives Bild der Veranstaltung. Grund genug die Vorurteile über Bord zu werfen und einen genaueren Blick unter die Motorhaube des GTI-Treffens zu wagen. Das funktioniert natürlich nur wenn man live dabei ist – also auf nach Reifnitz!
Familienfest
Freitagvormittag 11 Uhr: Erstaunt ob der riesigen Menschenmenge. Es herrscht Gedränge, tausende Menschen wälzen sich auf den Straßen zwischen den, im Zeitlupentempo fahrenden, Autos vorbei und trotzdem funktioniert der Ablauf reibungslos. Keine Ausschreitungen, keine grölenden Gruppen betrunkner Spätpubertärer– zumindest noch nicht um diese Uhrzeit.
Vielmehr gemächlich schlendernde Pärchen, zahlreiche mit Kinderwagen und Hund. An den offiziellen Ständen von VW werden die neuesten Modelle präsentiert und die Besucher lauschen gespannt den Worten der VW-Mitarbeiter. Die PS-Zahl und der Spritverbrauch interessieren mehr als die halbnackten Hostessen daneben. Apropos: Solariumgebräunte Körper, wasserstoffgebleichtes Haar, Nabelpiercings, hohe Hacken, enge Hotpants und tiefe Dekolletes. Frauen ganz klischeehaft als hübsches Beiwerk zum getunten Auto? Die Promo-Girls und Hostessen machen ihren Job äußerst professionell und mit dem nötigen Körpereinsatz.
Schön und Schlau?
"Normale" Besucherinnen sind aber mehr als nur das Anhängsel eines GTI-besessenen Begleiters. Anita (20) aus Salzburg besitzt selbst einen GTI: "Seit einem Jahr fahre ich einen Einser Golf und bastle selbst gerne daran herum. Mein Freund ist zwar mit mir gekommen, er bevorzugt aber eine andere Automarke". Auch die hübsche Innsbruckerin Iris (21), in engem Top und kurzen Hotpants, nimmt die Autos ganz genau unter die Lupe: "Ich wollte immer Mechanikerin werden, habe dann leider einen anderen Beruf ergriffen. Hierher komme vor allem wegen der Autos, ich kenne mich auch sehr gut damit aus". Heuer ist sie erstmals figurbetont gekleidet. "In den vergangenen Jahren habe ich mich bewusst konservativ angezogen um ernst genommen zu werden und nicht in einen Topf mit den anderen Tussis geworfen zu landen, die von Autos nichts verstehen aber sich auf der Motorhaube räkeln". Diesmal möchte sie beweisen, dass Frauen sexy aussehen und trotzdem technisch versierte Autofreaks sein können.
Staunen ist für GTI-Treffen-Novizen auch angesichts der kreativen und detailverliebten Wagen angesagt. Von Jägermeister-Autos bis hin zu Burberry-Modellen, matt lackiert oder rosarot-glänzend rollen die skurillen Wagen durch Reifnitz. Ungläubig schüttelt man den Kopf angesichts des zeitlichen und finanziellen Aufwandes, der für diese Autos betrieben wird. International ist das Treffen übrigens auch. Mit Leuten aus allen Herren Ländern kommt man hier ganz leicht ins Gespräch.
Nur nicht zu ernst nehmen
Fazit: Betrachtet man das GTI-Treffen mit einem Augenzwinkern und nimmt die Sache nicht allzu ernst, dann lohnt sich ein Abstecher nach Reifnitz, auch wenn man mit GTIs und der Tuningszene ansonsten gar nichts am Hut hat. Bestens organisiert und ausreichend Sicherheitspersonal sei Dank, braucht man sich im offiziellen Bereich des Treffens auch keine Sorgen um Ausschreitungen zu machen.
Quelle: Kleine Zeitung
Durch Medienberichte zimmert man sich als solcher ja ein eher negatives Bild der Veranstaltung. Grund genug die Vorurteile über Bord zu werfen und einen genaueren Blick unter die Motorhaube des GTI-Treffens zu wagen. Das funktioniert natürlich nur wenn man live dabei ist – also auf nach Reifnitz!
Familienfest
Freitagvormittag 11 Uhr: Erstaunt ob der riesigen Menschenmenge. Es herrscht Gedränge, tausende Menschen wälzen sich auf den Straßen zwischen den, im Zeitlupentempo fahrenden, Autos vorbei und trotzdem funktioniert der Ablauf reibungslos. Keine Ausschreitungen, keine grölenden Gruppen betrunkner Spätpubertärer– zumindest noch nicht um diese Uhrzeit.
Vielmehr gemächlich schlendernde Pärchen, zahlreiche mit Kinderwagen und Hund. An den offiziellen Ständen von VW werden die neuesten Modelle präsentiert und die Besucher lauschen gespannt den Worten der VW-Mitarbeiter. Die PS-Zahl und der Spritverbrauch interessieren mehr als die halbnackten Hostessen daneben. Apropos: Solariumgebräunte Körper, wasserstoffgebleichtes Haar, Nabelpiercings, hohe Hacken, enge Hotpants und tiefe Dekolletes. Frauen ganz klischeehaft als hübsches Beiwerk zum getunten Auto? Die Promo-Girls und Hostessen machen ihren Job äußerst professionell und mit dem nötigen Körpereinsatz.
Schön und Schlau?
"Normale" Besucherinnen sind aber mehr als nur das Anhängsel eines GTI-besessenen Begleiters. Anita (20) aus Salzburg besitzt selbst einen GTI: "Seit einem Jahr fahre ich einen Einser Golf und bastle selbst gerne daran herum. Mein Freund ist zwar mit mir gekommen, er bevorzugt aber eine andere Automarke". Auch die hübsche Innsbruckerin Iris (21), in engem Top und kurzen Hotpants, nimmt die Autos ganz genau unter die Lupe: "Ich wollte immer Mechanikerin werden, habe dann leider einen anderen Beruf ergriffen. Hierher komme vor allem wegen der Autos, ich kenne mich auch sehr gut damit aus". Heuer ist sie erstmals figurbetont gekleidet. "In den vergangenen Jahren habe ich mich bewusst konservativ angezogen um ernst genommen zu werden und nicht in einen Topf mit den anderen Tussis geworfen zu landen, die von Autos nichts verstehen aber sich auf der Motorhaube räkeln". Diesmal möchte sie beweisen, dass Frauen sexy aussehen und trotzdem technisch versierte Autofreaks sein können.
Staunen ist für GTI-Treffen-Novizen auch angesichts der kreativen und detailverliebten Wagen angesagt. Von Jägermeister-Autos bis hin zu Burberry-Modellen, matt lackiert oder rosarot-glänzend rollen die skurillen Wagen durch Reifnitz. Ungläubig schüttelt man den Kopf angesichts des zeitlichen und finanziellen Aufwandes, der für diese Autos betrieben wird. International ist das Treffen übrigens auch. Mit Leuten aus allen Herren Ländern kommt man hier ganz leicht ins Gespräch.
Nur nicht zu ernst nehmen
Fazit: Betrachtet man das GTI-Treffen mit einem Augenzwinkern und nimmt die Sache nicht allzu ernst, dann lohnt sich ein Abstecher nach Reifnitz, auch wenn man mit GTIs und der Tuningszene ansonsten gar nichts am Hut hat. Bestens organisiert und ausreichend Sicherheitspersonal sei Dank, braucht man sich im offiziellen Bereich des Treffens auch keine Sorgen um Ausschreitungen zu machen.
Quelle: Kleine Zeitung
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